Buchbesprechung : von Frank Sunn, Goldmann-Taschenbuch 21550, 1999, ISBN: 3-442-21550-1
Als Leser der GPW werden Sie sich bestimmt fragen, was dieses Buch mit ganzheitlicher Zahnheilkunde zu tun hat. Die Antwort ist einfach: vordergründig nichts. Weiter gefaßt jedoch sehr viel: Wir sind nämlich als holistisch tätige Zahnärzte stets mitverantwortlich dafür, wie wir mit unseren Patienten umgehen und damit für unser eigenes Handeln und Denken. Schließlich erheben wir den Anspruch, neben einer rein technischen Disziplin nicht nur ein funktionales, energetisches Netzwerk zu benutzen, sondern auch mit Hilfe einer Krankheitsphilosophie als Grundlage unseres Handelns den Menschen heil = ganz zu machen, entsprechend dem Spruch von Hermann Fritsche: Der Mensch ist krank, der Mensch ist deshalb –similia similibus- das Heilmittel des Menschen. Der Mensch kann nur zum Heil gelangen, wenn ihm Ähnliches ihn erlöst. Zu den Risikofaktoren gehören jegliche exogene wie endogene Noxen, die unsere Matrix als Mesenchym-Abfalleimer ständig füllen, wobei beide voneinander abhängig sind. Zu den exogenen Noxen gehören auch Symbole, mit denen wir täglich (unbewußt) konfrontiert sind; in diesem Falle sind es zunächst die Strichcodes, aus denen uns in verschlüsselter Form die Zahl 666 entgegenkommt, bekannt als die Zahl des Tieres aus der Johannes-Apokalypse und aus den Prophezeiungen der Hopi-Indianer (dort als Zeichen des Bären bekannt: „Keiner wird kaufen oder verkaufen können, wenn er nicht das Zeichen des Bären hat“), interpretiert aus der Numerologie, in der Buchstaben und Zahlen gleichgesetzt werden mit der Bedeutung, die uns der apokalyptische Text vorgibt: „Keiner soll kaufen oder verkaufen können, der nicht den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens als Zeichen und Prägung an sich trägt. Hier spricht die Weisheit selbst: Wer Verstand besitzt, der suche den Sinn, den die Zahl des Tieres hat. Es ist die Zahl des Menschen. Und seine Zahl ist 666. (Johannes Apok.13. 16-18) Zum zweiten benutzen wir selbst die Zahl 666 jedesmal, wenn wir per Computer im Internet surfen und zwar durch die Eingabe von www: Denn numerologisch entspricht das dem Hebräischen V (VAU), das den Zahlenwert 6 hat. Dazu muß man wissen, daß nach numerologischen Grundsätzen jeder Buchstabe und jede Zahl (wie auch jedes Symbol) auf den verschiedenen Seinsebenen für symbolische Kräfte steht, die sich negativ wie positiv benutzen lassen. So repräsentiert nach F. Bardon der Buchstabe W auf der materiellen Ebene „die Fähigkeit, alles auf der Erde unter Kontrolle zu bringen, sich aller Wesen dienstbar zu machen und beliebige Täuschungen oder Fehlmeinungen verschiedener Art augenblicklich hervorzurufen.“ Das Internet ist damit ein wichtigerer Repräsentant der „666“, aber nicht identisch damit: „Das Internet ist das bislang letzte Glied in einer möglicherweise ausgesprochen bedrohlichen Entwicklung, eingebettet in ein langfristig geplantes Szenario, das erst alle Menschen mit Banken und Behörden vernetzt und dann völlig kontrollierbar und abhängig macht.“ (Sunn,S.88) Doch die Interpretation geht noch weiter: Daß dies alles nämlich nur ein Meilenstein auf dem Weg ist, uns in unserer individuellen Freiheit und Bewußtseinsentwicklung einzuschränken durch das Geistprinzip (den Zeitgeist), das (der) dahintersteht: Sorath, wie es Agripa von Nettersheim schon formulierte; ein Prinzip das aufgrund der Tatsache, daß es im Menschen selbst schon angelegt ist, soviel Einfluß auf uns hat und die „geistig-freiheitliche-spirituelle Weiterentwicklung verhindern will.“ „ „666“ als Zahl des Tiers, ein Tier des Namens Sorath, ist nach der Wissenschaft der Zahlen ein Symbol für den übersteigerten Rationalismus des Menschen, für den reinen Verstand, der, ungesteuert durch Ethik und Moral, eiskalt seine Ziele verfolgt und seine Umwelt und Mitmenschen unter Kontrolle bringen will. Abgelöst von der Ethik stellt es eine große Gefahr dar, auch wenn der rationale, materialistische und wissenschaftliche Geist uns viele Errungenschaften gebracht hat. Hier begegnet uns die kalte Natur des Tieres, die der Natur des biblischen Drachens gleich ist: Unterjochung des individuellen Menschen, Einengung seiner immensen Fähigkeiten auf das rein Rationale, Ausübung von Kontrolle und Macht um jeden Preis. Diese Gefahr gilt es zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.“ (Sunn, S.88) An ihren Früchten (Symptomen) werdet ihr sie erkennen: diese bekannte Aussage –übertragen auf unsere heutige Situation – verdeutlicht, daß das heutige globale wie individuelle Unheilsein (z.B. Exzesse der Weltwirschaft und der Kriegsindustrie, Zunahme der chronischen Krankheiten, Umweltbelastungen etc.), das uns überall entgegentritt, irgendwo seine Ursachen haben muß; denn nichts geschieht ohne Ursache (und Zufall). „Wir werden politisch und gesellschaftlich auf unsere eigene Selbstzerstörung programmiert. Einen solchen Zynismus, einen solchen Vernichtungswillen gegenüber der Menschheit kann ich keinem Menschen zutrauen. Es müssen andere, unmenschliche Wesen sein, die diesen Betrug durchführen. Ich fühle die aggressive, zerstörerische Energie dieser exzentrischen Monster“ (H.J.Heyer) Zu den endogenen Noxen gehören unsere einverleibten durch vielfältige (bewußte wie unbewußte) Fehlinformationen (Zeitgeist) bedingte geistigen Ideologien, mit denen wir unsere Patienten evtl. doktrinär „missionieren“ wollen, sei es schulmedizinisch oder alternativ z.B. durch eine ganz bestimmte Ernährungsform, sei es die Meinung, odontogene Herde oder Schwermetallintoxikationen seien an allem schuld oder sei es die Meinung, daß jeder Patient überhaupt nur durch eine biologische, ganzheitliche Zahnbehandlung zu sanieren sei. In der Ganzheitlichen Zahnmedizin kennen wir das Spiegelbildprinzip, d. h., daß wir dadurch, daß wir dem Patienten helfen und selbst heilen können; denn der Patient, der zu uns – zu jedem ganz individuell – kommt, zeigt uns das, was wir selbst an uns nicht sehen können. So schaffen wir über unsere Affinität die Möglichkeit auszusuchen, welche Patienten wir anziehen und damit, was wir zur (eigenen und gesamten) Evolution beitragen können. Dabei ist es entscheidend, worauf wir unser Bewußtsein richten bzw. nicht richten, und welcher Geisteshaltung wir Ausdruck verleihen. Denn jeder von uns trägt durch die Art, wie und mit was er sein Bewußtsein programmiert, zum Gesamtbewußtsein der Menschheit bei. Insofern muß uns klar sein, daß das global herrschende Un-heil nur aufgrund unserer individuellen Unheil-igkeit entstehen konnte. Fangen wir also bei uns selbst an. Dabei ist es wichtig zu wissen, daß wir uns im spirituellen Sinne nur entwickeln können, wenn wir Schwierigkeiten überwinden, d. h. mit anderen Worten: daß wir das „Sorath-Prinzip“ brauchen, um daran zu wachsen und so unseren Beitrag zur Evolution beisteuern. Denn „jede Kraft bedingt eine gleichzeitige Gegenkraft.“ Um uns nicht durch den oben angedeuteten negativen Zeitgeist anstecken zu lassen, brauchen wir „Mut, Begeisterung und Liebe“ um „das göttliche Prinzip der Dreiheit durch die Welt“ zu tragen. Das heißt, wir sollten das „Sorath-Prinzip“ nicht a priori nur bekämpfen, sondern durch unsere eigene Entwicklung transformieren. Das können wir unter anderem dadurch tun, daß wir bewußt mit den modernen Formen der Technik umgehen und zwar im funktionalen Sinne, uns aber nicht abhängig machen davon (inhaltlich), sozusagen mit dem Guten auf den Lippen das Böse in die Welt tragen („Alf-Prinzip“). Je mehr wir unsere Patienten mit diesen Gedanken gut vertraut machen, desto weniger wird „Orwell 84“ Wirklichkeit, desto weniger werden die Illuminati Macht über uns haben, zu unserer aller Nutzen. 84 ist nicht nur die Umkehr der Jahreszahl, in der Orwell das Buch geschrieben hat ((19)48), vielmehr „ist 48 die einzige zweistellige Zahl, die bei Vertauschung der Ziffern eine Differenz von 36 ergibt. 36 ist eine magisch geladene Zahl. 36 bedeutet drei-sechs:666. Und wenn man die Summe der Zahlen 1+2+3+4+5+6 bis 36 zusammenzählt, lautet das Ergebnis ebenfalls: 666 !“ (Risi) „1984“ ist also nicht gregorianisch als Jahreszahl gemeint, sondern als Konzept! In diesem Sinne kann das besprochene Buch zu dieser bewußten Haltung hinführen, indem wir dadurch lernen, das was um uns herum vorgeht besser zu durchschauen. Das kann eine Möglichkeit sein, die ganzheitliche Zahnheilkunde im Einklang mit der Evolution durchzuführen. Alexander Rossaint P.S.: Wer sich für eine ernsthafte, seriöse globale geistig-spirituelle Hintergrundinformation zu diesem Thema und zur Gesamtsituation unserer Erde im kosmischen Schöpfungsakt interessiert, dem sei das dreibändige Werk: Der multidimensionale Kosmos von Armin Risi im Govinda Verlag Neuhausen/ Altenburg aufs wärmste empfohlen. www.armin-risi.ch |